Prozess vor Ort
Unser Weg im Seelsorgebereich Erlangen
Unser Fahrplan
Erlangen ist vielfältig – deshalb muss auch der Prozess viele Perspektiven aufnehmen
Wie wir vor Ort arbeiten
Methodisch orientiert sich die Arbeit an einem klaren Ablauf: Zunächst werden relevante Personen, Gruppen und Orte gesammelt. Danach wird genauer betrachtet, welche Erwartungen, Hoffnungen, Sorgen, Einflüsse und Kommunikationswege es gibt. Aus diesen Wahrnehmungen entsteht eine gezielte Kommunikation und Beteiligung. All diese Ergebnisse fließen anschließend in die Entwicklung der Pastoralstrategie ein.
So wird „Entscheiden und Handeln“ vor Ort konkret: nicht nur informieren, sondern zuhören; nicht nur sammeln, sondern auswerten; und nicht nur diskutieren, sondern Entscheidungen vorbereiten.
Die Prozessphasen in Erlangen
- 1Bereits angelegt
Orientieren und Struktur schaffen
Zu Beginn werden Auftrag, Ziel, Rollen und Arbeitsweise geklärt. Das Prozessteam bereitet die lokale Umsetzung vor, ordnet Materialien, legt Kommunikationswege fest und schafft eine gemeinsame Grundlage für die weitere Arbeit. - 2Aktueller Schritt
Hinhören und Perspektiven sammeln
In dieser Phase werden Rückmeldungen aus Gemeinden, Gruppen, Gremien, Einrichtungen und dem Sozialraum gesammelt. Es geht um Erfahrungen, Hoffnungen, Sorgen, Belastungen, Ideen und konkrete Beobachtungen: Was erleben Menschen in Erlangen? Was brauchen sie von Kirche? Was fehlt? - 3Kommender Schritt
Verstehen und auswerten
Die gesammelten Perspektiven werden geordnet und ausgewertet. Dabei wird sichtbar, welche Themen sich wiederholen, wo Spannungen bestehen, welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Chancen sich für die Zukunft ergeben. - 4Kommender Schritt
Pastorale Schwerpunkte entwickeln
Auf Grundlage der Rückmeldungen, der Pastoralen Orientierungen und der lokalen Analyse werden mögliche Schwerpunkte für Erlangen formuliert. Daraus entsteht der Kern der Pastoralstrategie: Wofür wollen wir künftig besonders stehen? - 5Kommender Schritt
Handlungsmodelle und Räume prüfen
Die pastoralen Schwerpunkte werden konkretisiert. Welche Angebote, Orte, Kooperationen, Gebäude, Ressourcen und Verantwortlichkeiten braucht es dafür? Was kann gestärkt, verändert, neu begonnen oder losgelassen werden? - 6Kommender Schritt
Entscheiden, umsetzen und weiterlernen
Am Ende stehen nachvollziehbare Entscheidungen und konkrete nächste Schritte. Der Prozess bleibt dabei lernfähig: Was beschlossen wird, muss umgesetzt, überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt werden.
Die Arbeitsgruppen
Arbeitsgruppen bündeln die Arbeit – sie ersetzen aber nicht die Beteiligung
Die zentralen Arbeitsgruppen
AG Sozialraumanalyse
AG Pastoralstrategie
Perspektiven, die wir einbeziehen
Für die Weiterentwicklung des Seelsorgebereichs werden gezielt Perspektiven aus Gemeinden, Gruppen, Gremien, Familien und dem Sozialraum einbezogen. Wichtig ist dabei auch der Blick auf Menschen, die bisher wenig Kontakt zur Kirche haben. So entsteht ein konkreteres Bild davon, was Kirche in Erlangen künftig braucht.Gemeinden und Kirchorte
Pfarreien, Gottesdienstorte, Gemeindegruppen und gewachsene kirchliche Orte bringen Erfahrungen ein, die für die Zukunft des Seelsorgebereichs zentral sind.
Ehrenamtliche, Gruppen und Verbände
Ob Ministrantinnen und Ministranten, Jugendgruppen, Pfadfinder, Chöre, Besuchsdienste, Liturgiekreise, Verbände oder andere Initiativen: Ehrenamtliches Engagement zeigt, wo Kirche konkret lebt.
Gremien und Hauptberufliche
Kirchenverwaltungen, Pfarrgemeinderäte, pastorale Mitarbeitende, Verwaltung und weitere Verantwortliche bringen Wissen über Strukturen, Ressourcen, Belastungen und Gestaltungsmöglichkeiten ein.
Kinder, Jugendliche und Familien
Junge Perspektiven sind entscheidend. Der Prozess fragt, wie Kirche für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Familien zugänglich, glaubwürdig und relevant sein kann.
Soziale, ökumenische und zivilgesellschaftliche Partner
Kirche handelt nicht allein. Schulen, Kitas, soziale Dienste, Caritas, Nachbar-Gemeinden, Vereine, Initiativen und kommunale Partner helfen, den Sozialraum realistisch wahrzunehmen.
Menschen mit Distanz zur Kirche
Besonders wichtig sind Perspektiven von Menschen, die Kirche selten erreicht: Menschen mit kritischen Erfahrungen, mit wenig Kontakt zur Gemeinde oder mit Erwartungen, die bisher kaum vorkommen.
Wie Rückmeldungen einfließen
Transparenz ist dabei wichtig: Wer sich beteiligt, soll nachvollziehen können, wofür die Rückmeldungen genutzt werden. Deshalb werden zentrale Zwischenergebnisse, nächste Schritte und offene Fragen auf dieser Website sichtbar gemacht.
Ihre Perspektive zählt
Persönliche Rückmeldung
Rückmeldung als Gruppe
Termin vereinbaren
Für ausführlichere Rückmeldungen, besondere Themen oder Gesprächsanfragen kann ein Termin vereinbart werden.
Bring den Prozess Voran
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Neuigkeiten zum Prozess per E-Mail
Wir informieren Sie, wenn es wichtige Neuigkeiten, neue Materialien oder nächste Schritte im Prozess gibt.
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