Was trägt
Welche Orte, Gruppen, Gottesdienste, Beziehungen und Erfahrungen geben Menschen Halt? Was ist gewachsen und sollte nicht leichtfertig verloren gehen?
Kirche mit Zukunft in Erlangen
In Erlangen gibt es viel, das trägt: Menschen, Orte, Gruppen und Erfahrungen.
Jetzt geht es darum, daraus Zukunft zu machen: ehrlich hinzuschauen, gemeinsam zu fragen und zu entdecken, was möglich wird.
Hinhören. Ordnen. Richtung gewinnen.
Jetzt ist der richtige Moment
Bevor später konkrete Entscheidungen getroffen werden, geht es jetzt um das genaue Hinschauen. Nicht auf dem Papier, sondern vor Ort: in Gemeinden, Gruppen, Familien, Einrichtungen, Gesprächen und Erfahrungen.
Was Menschen jetzt einbringen, kann später Gewicht bekommen. Nicht jede Idee kann umgesetzt werden. Aber jede Rückmeldung hilft, die Wirklichkeit vor Ort besser zu verstehen.
Welche Orte, Gruppen, Gottesdienste, Beziehungen und Erfahrungen geben Menschen Halt? Was ist gewachsen und sollte nicht leichtfertig verloren gehen?
Wo wird viel Energie eingesetzt, obwohl die Wirkung kleiner geworden ist? Wo entsteht Überforderung? Wo braucht es Ehrlichkeit, damit Verantwortung nicht ausbrennt?
Welche Menschen kommen kaum vor? Welche Lebenssituationen sehen wir zu wenig? Wo müsste Kirche näher, einfacher, offener oder verlässlicher werden?
Welche Ideen verdienen Raum? Welche Kooperationen, Formate, Orte oder Formen von Gemeinschaft könnten ausprobiert werden, bevor man vorschnell sagt, dass es nicht geht?
Den Auftrag im Blick
Es geht darum, sie klarer zu sehen: mit dem, was stark ist, mit dem, was ehrlich benannt werden muss, und mit dem, was neu beginnen kann.
Der Prozess soll nicht bei Rückmeldungen stehen bleiben. Was eingebracht wird, soll geordnet, verstanden und in konkrete Entscheidungen übersetzt werden.
Wir sammeln Erfahrungen, Sorgen, Hoffnungen und Ideen aus Gemeinden, Gruppen, Gremien, Einrichtungen und dem Sozialraum.
Die Rückmeldungen werden ausgewertet. Dabei geht es nicht nur darum, was oft genannt wird, sondern welche Fragen und Bedürfnisse dahinter sichtbar werden.
Aus den Perspektiven entstehen Leitlinien für die Pastoralstrategie: Was soll Kirche in Erlangen künftig besonders stärken, ermöglichen und verlässlich tun?
Aus der Strategie werden konkrete Schritte. Was wird gestärkt? Was wird verändert? Was wird erprobt? Und welche Ressourcen braucht es dafür?
Beteiligung muss nicht kompliziert sein. Entscheidend ist, dass Erfahrungen, Fragen und Ideen nicht irgendwo hängen bleiben, sondern in den Prozess einfließen.
Was erleben Sie in Erlangen? Was sollte gestärkt werden? Was macht Ihnen Sorgen? Welche Idee verdient Aufmerksamkeit?
Gremien, Verbände, Chöre, Jugendgruppen, Gruppen, Einrichtungen, Teams und Initiativen können ihre Perspektive gemeinsam bündeln.
Manche Themen brauchen mehr Raum als ein Formular. Dafür kann ein Gespräch mit dem Prozessteam sinnvoll sein.
Hier wird sichtbar, wie der Prozess vorangeht: nächste Schritte, Termine, Zwischenergebnisse und neue Möglichkeiten zur Beteiligung.
Beim zweiten gemeinsamen Treffen des Prozessteams wurde sichtbar, wie stark „Kirche mit Zukunft“ bereits an Fahrt aufgenommen hat. In wenigen Wochen sind aus ersten Ideen konkrete Projekte, klare Arbeitsaufträge und ein gemeinsamer Weg für die kommenden Monate entstanden.
Die ersten Gespräche mit Gemeinden, Gremien und Verantwortlichen werden vorbereitet. Gleichzeitig entstehen neue Wege, um Informationen und Rückmeldungen verlässlich zu bündeln.
Nach dem Auftakt geht es nun an die Struktur. Die Arbeitsgruppen klären ihre Aufgaben, sammeln erste Ansätze und bereiten die nächsten Schritte im Prozess vor.
Am 12. Mai 2026 kamen erstmals Menschen aus dem ganzen Seelsorgebereich zusammen. Es ging um Orientierung, erste Fragen – und um die klare Botschaft: Wir warten nicht ab, wir gestalten mit.
Ihre Perspektive ist gefragt
Vielleicht gibt es etwas, das im Prozess nicht übersehen werden darf. Eine Erfahrung. Eine Sorge. Einen Ort, der trägt. Eine Gruppe, die kaum sichtbar ist. Eine Idee, die noch nicht fertig ist, aber einen Anfang verdient. - Dann bringen Sie es ein!
Kirche mit Zukunft entsteht nicht erst, wenn ein Konzept beschlossen ist. Sie beginnt dort, wo Menschen ehrlich hinschauen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.